Referent/Innen

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Referentinnen und Referenten


FasshauerRegina Fasshauer

leitet zusammen mit Ramona Wegenast das Kulturbüro der BW-Stiftung in Stuttgart. Neben individuellen Künstlerberatungen, die sie während des Kongresses anbietet, stellt sie mit Ramona Wegenast die aktuelle Studie »Baden-Württemberg: Ein Ort für junge Künstler?« vor. Die darin erhobenen Zahlen und Fakten bilden die Bedürfnisse der Protagonisten ab und schaffen somit ein Stimmungsbild, auf dessen Basis die Diskussion um Baden-Württemberg bzw. die Metropolregion Rhein-Neckar, als Standort für zeitgenössische Kunst, geführt werden kann.


GartentorHeinrich Gartentor

ist ein Schweizer Schriftsteller, Internetaktivist und Aktionskünstler. Neben seinen Romanen und Aktionen fand auch Gartentors Wahl zum ersten «Kulturminister der Schweiz» über das Internet größere Beachtung. Sie war von einem großen schweizerischen Kulturprojekt mit dem Ziel initiiert worden, Auseinandersetzungen über die Kultur in der Schweiz anzuregen. Mit seinem Heinrich Gartentor-Stipendium setzt sich Heinrich Gartentor für die Förderung junger Künstler ein. Er ermöglicht seinen Stipendiaten u. a. freies Wohnen in Bern, stellt ihnen ein Atelier und Taschengeld, welches er mit Seilspringen finanziert.


 GoehlerAdrienne Goehler

ist Kuratorin, Autorin und war Kultur- und  Wissenschaftssenatorin in Berlin sowie Präsidentin der Kunsthochschule in Hamburg. Sie plädiert aus der Sicht der Kunst für das Grundeinkommen. In ihrem Buch Verflüssigungen (Wege und Umwege vom Sozialstaat zur Kulturgesellschaft, Campus 2006) beschreibt sie das Grundeinkommen als Perspektive des 21. Jahrhunderts: “Deutschland hat ein enormes kreatives und kulturelles Potenzial. Der Skandal ist: Es wird nicht zum Wohle der Gesellschaft genutzt. Wissenschaft und Künste bleiben im Ghetto, die Politik schottet sich ab. Adrienne Goehler zeichnet hier einen radikalen Gegenentwurf.”


 janecke_tcChristian Janecke

Dr. phil. habil., ist Professor für Kunstgeschichte an der HfG Offenbach. Er lehrt und publiziert zu Themen der zeitgenössischen und modernen Kunst sowie zu Wechsel­wirkungen der Kunst mit Theater, Wissenschaft, Mode und Design. Im Rahmen von KUNSTFLUG will er laut darüber nachdenken, inwieweit sich ein Verbleiben in der künstlerischen Diaspora, trotz vieler möglicher Argumente, die dagegen sprechen, doch lohnen könnte. Es geht also um  Gründe fürs Dennoch-Aushalten oder Gerade-jetzt-nicht-Weggehen.



 KaltenhäuserRobert Kaltenhäuser

ist als Autor und Kurator spezialisiert auf das Gebiet der ungenehmigten Malerei im öffentlichen Raum. Er ist bekannt als Macher des Buchs und Films “Art Inconsequence – Advanced Vandalism” und hat verschiedene internationale Gruppenausstellungen konzipiert. Kaltenhäuser ist Gründer und Mitherausgeber von “Zugriff – Schriften zum visuellen Ungehorsam”. Aus seinem aktuellen kuratorischen Programm wird er die Gruppe “Zelle Asphaltkultur” vorstellen, die eine aus dem Graffiti entwickelte Spielart der urbanen, nichtgenehmigten und anonymen Interventionskunst betreibt.

 


   SesslenGeorg Seeßlen

ist ein deutscher Autor, Feuilletonist und Filmkritiker. Seine Artikel und Bücher sind kritische Auseinandersetzungen mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. In seinem neusten Pamphlet „Geld frisst Kunst – Kunst frisst Geld“ referiert Seeßlen, dass die bürgerliche Emanzipation der Kunst von Kirche und Adel keineswegs nur Autonomie, sondern auch einen paradoxen Markt des Unmarktförmigen mit eigenen Herr/Knecht-Verhältnissen hervorgebracht hat. Er  kartographiert, analysiert und kommentiert diese Entwicklung in Werken, Institutionen, Diskursen und Akteuren der Gegenwartskunst.


 Ramona-WegenastRamona Wegenast

leitet zusammen mit Regina Fasshauer das Kulturbüro der BW-Stiftung in Stuttgart. Neben individuellen Künstlerberatungen, die sie während des Kongresses anbietet, stellt sie mit Regina Fasshauer die aktuelle Studie »Baden-Württemberg: Ein Ort für junge Künstler?« vorDie dort erhobenen Zahlen und Fakten bilden die Bedürfnisse der Protagonisten ab und schaffen somit ein Stimmungsbild, auf dessen Basis die Diskussion um Baden-Württemberg bzw. die Metropolregion Rhein-Neckar als Standort für zeitgenössische Kunst geführt werden kann.


WinterGeorg Winter

list Bildender Künstler und seit 2007 Professor für Plastik und Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Saar (HBKsaar) Kennzeichnend für Georg Winters Werk sind temporäre Laboratorien, urbane Situationen, Self Organizing Performances und Forschungsprojekte in einem fächerübergreifenden Arbeitsfeld. Georg Winter zählt international zu den interessantesten Künstlerpersönlichkeiten, die im Bereich der Bildhauerei die Grenzen und Möglichkeiten des künstlerischen Mediums erweitern und neu definieren.


 

Kunstflug: Festival • Tagung • Aktionen | Freie Szene Bildender Künstler/innen in der Metropolregion Rhein-Neckar